Der Unterschied zu einem weiteren Scanner

StaticArtifactLab entscheidet nicht, ob eine Datei Malware ist. Es baut eine reproduzierbare Inventur. Eine Root-Datei wird an Pfad, Länge und SHA-256 gebunden. Ein Kind in einem ZIP erhält zusätzlich Parent-ID und Parent-Digest, den normalisierten Entry-Namen, Entry-Index, Länge und eigenen Digest.

Aus dieser kanonischen Kombination entsteht eine kurze Artefakt-ID. Sie dient als stabile Referenz; der vollständige SHA-256 bleibt der Content-Digest. ZIP-, JAR-, NuGet-, APK- und OOXML-Pakete nutzen denselben begrenzten Containerpfad.

Verschachtelte Artefakte mit Herkunftsnachweis

01

prove

Inventarisiert eine Datei oder ein Verzeichnis, rekursive ZIP-kompatible Container, Findings und Coverage in Case v2.

INVENTORY / CASE V2
02

verify

Berechnet kanonische IDs und Parent-Beziehungen neu, ohne standardmäßig einen im Fall genannten Pfad zu lesen.

STRUCTURE FIRST
03

verify --with-sources

Öffnet verfügbare lokale ZIP-Einträge ausdrücklich erneut und prüft Index, Name, Länge und SHA-256. UNC-Pfade bleiben gesperrt.

SOURCE CHECK
04

replay

Führt den fest benannten Worker mit den gespeicherten Grenzen erneut aus und trennt hinzugefügte, entfernte und geänderte Evidenzpfade.

DETERMINISTIC DIFF
05

Coverage und Limits

Neun gespeicherte Limits machen übersprungene oder abgelehnte Arbeit sichtbar und markieren den Fall bei Bedarf als partial.

SKIPPED / REJECTED
06

Berichte

Case-v2-JSON, eigenständiges HTML mit restriktiver CSP und SARIF 2.1 binden dieselben Regeln und Artefaktpfade.

JSON / HTML / SARIF

Grenzen sind Teil des Ergebnisses

Root- und Child-Größe, expandiertes Bytebudget, Artefaktzahl, Dateisystemknoten, ZIP-Entries, Tiefe, Expansionsverhältnis und Finding-Zahl werden im Fall gespeichert. Erreicht die Analyse ein Limit, erscheint ein skipped- oder rejected-Coverage-Eintrag. Ein leeres Ergebnis kann so nicht wie eine vollständige Analyse aussehen.

CLI / LOCAL
static-artifact.exe prove .\incoming\package.zip --out .\evidence\package.sal-case.json
static-artifact.exe verify .\evidence\package.sal-case.json --with-sources
static-artifact.exe replay .\evidence\package.sal-case.json

Vom Input zum Befund

01

Prove

Root und akzeptierte Kinder werden an Selector, Länge und Digest gebunden.

02

Cover

Analysierte, übersprungene und abgelehnte Arbeit bleibt sichtbar.

03

Verify

Struktur und auf Wunsch verfügbare Quellbytes werden erneut geprüft.

04

Replay

Der gespeicherte Worker- und Limitvertrag wird reproduzierbar ausgeführt.

Bewusste Grenzen

Was Provenienz hier bedeutet – und was nicht

  • Kein Antivirus, keine Sandbox und keine forensische Chain of Custody
  • Signiert den Fall nicht und beweist nicht die ursprüngliche Herkunft einer Datei
  • Führt nichts aus, lädt keine untersuchte Assembly und kontaktiert keinen Netzwerkdienst
  • Symlinks und Reparse Points werden nicht verfolgt
  • Absolute oder parent-traversierende Archivpfade werden gemeldet, aber nie als Kind akzeptiert

StaticArtifactLab · RC-Fakten

Release Candidate
1.0.0-rc.1
Workflows
prove, verify, replay
Rekursive Container
ZIP, JAR, NuGet, APK und OOXML
Evidenz
Parent, Selector, Länge, SHA-256, Format, Entropie und Coverage
Exporte
Case-v2-JSON, eigenständiges HTML, SARIF 2.1
Oberflächen
Windows-WPF und Windows/Linux-CLI
Qualitätssicherung
51 automatisierte Tests im RC-Stand
Sicherheitsgrenze
read-only, keine Ausführung, kein Netzwerk, keine Extraktion auf Datenträger
Diese Bytes wurden auf diesem Pfad unter diesen Grenzen tatsächlich betrachtet.

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